Regionale Schule mit Grundschule Gingst   
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Unsere Schülerzeitung "Gingster Welle"

Die Schülerzeitung „Gingster Welle“ existiert nun schon zehn Jahre und erfreut sich als Arbeitsgemeinschaft und bei den Lesern großer Beliebtheit. Zweimal im Halbjahr erscheint eine 16-seitige Ausgabe, die von der sechsköpfigen Redaktion und verschiedenen freien Mitarbeitern gestaltet wird.

Im vergangenen Jahr haben wir mit einigen Neuerungen die Zeitung aufgefrischt. So schreiben zum Beispiel Schülerinnen und Schüler für uns, die nicht zu unserem festen Team gehören. Wir veröffentlichen auch Teile von Aufsätzen oder Deutschaufgaben, die im Verlaufe des Jahres entstanden sind.

Seit der dieser Ausgabe ist auch eine Fusion perfekt, denn die Grundschul-Redaktion arbeitet mit an den Texten und Bildern, die in einer gemeinsamen Zeitung erscheinen. Sie fingen mal mit ihrer vierseitigen „Gingster Wellino“ an und freuen sich nun, auch bei den „Großen“ mitschreiben zu können.

Ansprechpartner für die Arbeitsgemeinschaft und ständig auf der Suche nach neuen Idee sind Christiane Müller für die Grundschule und André Farin für die Regionale Schule.


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 Ältere Ausgaben 



Sieger-Ausgabe 35/2017
 
Ausgabe 32/2017

Ausgabe 31/2016

 

Sieg mit Zukunftszeitung

 GINGSTER WELLE holt Platz 1 im Schülerzeitungswettbewerb M-V

Von André Farin

Schwerin/Gingst. Voller Erfolg! Mit ihrer Zukunftszeitung holen die Redakteure der GINGSTER WELLE in diesem Jahr den ersten Platz im Schülerzeitungswettbewerb des Landes. Die von Lehrerin Christiane Müller angeleitete Redaktion landete in der 13-jährigen Geschichte des Wettstreits erstmals ganz oben. „Wir sind so glücklich mit diesem super Ergebnis“, sagte sie gleich nach der Preisverleihung am Donnerstag, dem 19.04.2018, in Schwerin. „Alle freuen sich mit uns, dass eine so gute Gemeinschaftsarbeit von Schülern und Lehrern in Gingst ausgezeichnet wird.“  

Lore Bellmann vom Jugendmedienverband M-V bewunderte in ihrer Laudatio die vorgelegte Arbeit von 10 Redakteuren und 5 freien Mitarbeitern des Blattes: „Hier werden hohe Ansprüche in einer fantastischen Vielfalt an Themen bedient.“ Sie bescheinigt mit solchen Attributen wie wunderbar, sorgfältig recherchiert oder großartig gestaltet das entstandene Produkt. Die mehrköpfige Expertenjury war sich einig, dass sich „Zeit und Arbeit … mehr als gelohnt haben.“ Bewusst hatten sich die Zeitungsmacher im vergangenen Herbst das Zeitungsthema Zukunft ausgesucht. Sie wollten zusammen mit ihren Mitschülern darüber nachdenken, wie ihre Schule wohl im Jahr 2050 aussehen könnte. Damit verbanden sie den Wunsch einer baldigen Sanierung von Hauptgebäude, Turnhalle und Außenanlage, um wirklich zukunftsfähig zu sein. Moderne Technik und freies WLAN im Schulgebäude, Roboter für als Hausaufgabenhilfe oder ein Mensaessen aus dem 3-D-Drucker waren einige der Zukunftsideen für die Schule. Andere überlegten, welche Zukunft Zeitung und Bücher bei Jugendlichen haben und schrieben zweisprachige Artikel darüber. Der „blaue Strahl der Zukunft“ mit einem Blick in alle Zukunftsbereiche durchzog die 36-seitige Ausgabe und erhielt ein besonderes Lob.

M-V Bildungsministerin Birgit Hesse ließ es sich nehmen, den Gewinnern zu gratulieren. Sie lobte die Arbeit der Schülerzeitungsmacher, denn in unserer Zeit gehöre Information zu den wichtigsten Gütern. Dabei sollten vor allem Schüler lernen, kritisch mit allen möglichen Informationen in der Vielzahl der Medien umgehen und nie Neugierde für Neues und Veränderungen verlieren. „Ich bin wirklich stolz auf euch“, meinte sie in ihren Grußworten vor über 100 jungen Redakteuren aus Grund-, Förder- und Regionalschulen sowie von Gymnasien des Landes. Sie ermutigt alle Teilnehmer, die von ihren Lehrerinnen und Lehrern begleitet wurden, weiter zu machen und neben einer Zeitung auch über digitale Informationsmöglichkeiten nachzudenken.

 2006 kam die erste GINGSTER WELLE heraus. Mit Nr. 35 holt die Redaktion den 1. Platz im SZ-Wettbewerb M-V. 15 Schüler arbeiten an den vier Ausgaben im Schuljahr. 450 Euro Preisgeld werden für neue Laptops, USB-Sticks und Kamerataschen verwendet.

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Im Gespräch mit Deutschen Meistern

Junge Sportredakteure bei den Volleyballerinnen des SSC

Von André Farin

Schwerin/Gingst. Das war Aufregung pur. Aus sechs Schülern der Gingster Schule um Julienne Köster und Wendy Schmidt wurden am dritten Märzwochenende Sportredakteure. Sie fuhren auf Einladung der Provinzial Versicherung in die Landeshauptstadt. Dort sahen sie in der Palmbergarena das siegreiche Spiel der Volleyballerinnen des SSC Schwerin, die sich mit einem 3:0 gegen den USC Münster eine gute Voraussetzung in den Viertelfinal-Play-offs zu den Deutschen Meisterschaften sicherten. 

Schon auf dem Weg dahin hatten sich die Jungen und Mädchen im Auftrag der „Gingster Welle“ passende Fragen überlegt, die sie den Favoritinnen nach dem Spiel stellen wollten. Denn Heiko Wischer, Pressesprecher der Provinzial, hatte ihnen als Sieger des diesjährigen Schülerzeitungswettbewerbs nicht nur den Spielbesuch in Aussicht gestellt. Nach der offiziellen Pressekonferenz durften sie sogar mit ausgewählten Sportlerinnen und dem Trainer Felix Koslowski ins Gespräch kommen.

„Das war eine coole Stimmung in der Sporthalle“, meint Eric Bischoff, der sich mit seinen Mitschülern einig war. So einen Ausflug könnte man jedes Wochenende machen, denn alles stimmte: sportliche Atmosphäre, begeisterte Fans und professionelle Sportlerinnen. In dem Auftaktmatch sahen sie zusammen mit über 1.700 Zuschauern spannende, nervenaufreibende Szenen in drei für die Schwerinnen erfolgreichen Sätzen. Denise Hanke stellte sich anschließend den Fragen der Gingster. Sie hatte mit Teamkollegin Louisa Lippmann für eine alles entscheidende Wende im ersten Satz gesorgt. „Sie ist super natürlich“, erzählt Wendy Schmidt nach dem Gespräch, in dem es um Hanke‘s Karriere als Volleyballprofi ging. Die Schüler erfuhren mehr über den Weg zum Teamsport, die persönlichen Voraussetzungen dafür oder den sportlichen Alltag der Spielerinnen, die in diesem Jahr den Deutschen Meistertitel verteidigen müssen. Für die Juni-Ausgabe der neuen Gingster Welle wollten sie wissen, wie viel ein Profi verdient, wie die Trainings aussehen oder was eine Profisportlerin in ihrer Freizeit mache.

Der erfolgreiche Trainer Felix Koslowski nahm sich nach den Interviews mit den offiziellen Medienvertretern viel Zeit für die Fans von der Insel Rügen. Er lobte das Spiel beider Mannschaften und freute sich über den Start in die Play-offs. Er erklärte den Schülern, welche Änderungen er nach den Anfangsschwierigkeiten seiner Mannschaft vornahm, um besser ins Spiel zu kommen. Noch interessanter waren seine Antworten auf die Fragen nach der eigenen Karriere, die er selbst als Volleyballer begann. „Ein Trainer mit Leib und Seele“, könnte eine Überschrift in dem Artikel sein, an dem die Gingster Autoren für die geplante Doppelseite gerade arbeiten. Der Trainer freue sich auf das Rückspiel am 25. März in Münster. Seine Spielerinnen seien heiß auf die Play-offs, so der Coach am Ende der Interviews, die mit einem gemeinsamen Foto vor der Vereinswerbewand endeten. Die Gingster werden ab sofort die Daumen drücken für einen Einzug ins Halbfinale und schließlich den Sieg im Finalkampf der Deutschen Meisterschaften.