Regionale Schule mit Grundschule Gingst   
                                                                                      18569 Gingst - Hermann-Matern-Straße 1 - Telefon: 03 83 05 - 4 39 - Mail: schulegingst@hotmail.com
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Termine 

8. und 10.1. Schuleingangsverfahren

15./16.1. Hochsprungwettbewerb der Schule

19.1. Hochsprungwettkampf im Bereich

30. und 31.1. Bewerbertraining 9

2.2. Zeugnisausgabe

 

 

  Aktuelles

Klassenfahrten 2018

In diesem Jahr starten einige Klassen ihre Fahrten schon Ende April und verbringen gemeinsam fünf erlebnisreiche Tage. Sie haben dafür Reiseziele wie Wismar, Berlin oder Hamburg geplant. Gute Reise und viele schöne Erlebnisse wünschen wir.

Eine 20-köpfige Gruppe mit Schülern aus der 9a und 9b wird sich ab 23. April für eine Woche auf den Weg nach Danzig machen. Dort treffen sie polnische Schüler beim 8. Deutsch-polnischen Schulpartnertreffen.

 

 

Silber für den Norden

Schülerzeitung GINGSTER WELLE wird deutscher Vizemeister

Von ANDRÉ FARIN

Berlin/Gingst. Silber für den Norden. Die Gingster Welle holt sich den zweiten Platz im bundesweiten Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2017. Der Redaktion aus der Gingster Schule gelang damit eine kleine Sensation, denn von den 36 vergebenen Schul-, Förder- und Sonderpreisen in sechs Kategorien ging nur einer in unser Bundesland. In der Kategorie der Realschulen platzierte sie die Jury hinter der Staatlichen Realschule aus Hilpoltstein. Am gestrigen Donnerstag (8. Juni 2017) wurden die Preise von Malu Dreyer, der amtierenden Präsidentin des Bundesrates, in Berlin ganz zünftig übergeben.

„Wir waren so aufgeregt“, sagt Wendy Schmidt aus der 8. Klasse, die zusammen mit Julienne Köster die Gingster im Berliner Bundesrat vertreten durfte. „Alles war spannend, feierlich und sehr interessant, als wir von der Jury die Urkunde und jeder eine Blume überreicht bekamen.“ Beide strahlen, denn sie gehören zu den Autoren, die sich regelmäßig mit eigenen Beiträgen an der Zeitung beteiligen. Wendy rezensierte zum Beispiel einen Jugendroman, den sie als Siegerin des Lesewettbewerbs der Schule gelesen hatte. Julienne dachte in ihrem Artikel zum Thema „Sollten sich Jugendliche piercen lassen?“ über die Vor- und Nachteile dieses Trends nach.

Die Schülerzeitung wurde gelobt wegen der Inhalte, die vor allem das schulische Leben und die Interessen der Macher und Leser widerspiegeln. Das Layout und die Farbigkeit haben die Jurymitglieder in ihrer Laudatio genauso hervorgehoben wie das Thema der Ausgabe. Auf insgesamt drei Sonderseiten beschäftigten sich die Redakteure mit der Frage, was Schüler bei „Stress in der Schule“ machen sollten. Sie bauten auch Artikel von Schülern ihrer polnischen Partnerschule in Sztutowo ein, die ihre Artikel in polnischer und deutscher Sprache schrieben.

Julienne Köster freut sich auch über das Preisgeld: „Wir wollen uns von dem Preis eine Digitalkamera für unsere Redaktion kaufen.“ Sie strahlt, denn sie wird zu den Bildreportern gehören, die mit der neuen technischen Ausstattung noch besser von den aktuellen Höhepunkten des schulischen Lebens in Bild und Text berichten können.

Malu Dreyer bestätigte während der Preisverleihung, dass alle eingeladenen Redaktionen auf dem richtigen Weg seien: „Zum einen leistet die Schülerzeitung einen wichtigen Beitrag: Demokratie lebt von der Beteiligung. Jede Schülerzeitung bietet jungen Menschen ein Forum. Hier können sie sich informieren und ihre Meinung äußern. Zum anderen sind Schülerzeitungsredakteurinnen und -redakteure die Meinungsmacher von morgen. Denn für viele ist die Schülerzeitung der erste Schritt in einen Medienberuf.“

Zum vierzehnten Mal hat die Jugendpresse Deutschland zusammen mit den Ländern der Bundesrepublik herausragende Schülerzeitungen prämiert. Zwei Tage lasen Experten aus Medienhäusern, Klassenzimmern und Landesministerien hunderte von Seiten und wählten die besten Einsendungen aus. Zugleich lud der Jugendverband die jungen Zeitungsmacher zu einem Kongress in die Friedrich Ebert-Stiftung ein, wo sie in verschiedenen Workshops weitere Anregungen für ihre tägliche Arbeit bekamen.